Die Nase läuft, Bauchschmerzen, Erbrechen – plötzlich ist das Kind krank. Oft kann man mit sanften Mitteln helfen, ohne gleich zum Arzt zu müssen. Zum Beispiel mit homöopathischen Mitteln. Es gibt in der Homöopathie Mittel, die besonders gut für Kinder geeignet sind. Eine Auswahl ist meist sehr einfach, da es oft besonders eindeutige Symptome gibt, nach denen man sich richten kann. Die Homöopathie ist wie die Schüßler-Salze-Therapie eine sanfte Heilmethode, die von Jahr zu Jahr beliebter wird und sich auch für die Selbstbehandlung durch Laien immer mehr durchsetzt. Um das richtige Mittel für den kleinen Patienten zu finden, wird dieser genau befragt und betrachtet. So werden die Symptome der Krankheit herausgefunden. Denn ein Mittel, das bei dem Einen hilft, muß noch lange nicht für einen Anderen das Richtige sein. "Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden" (auf lateinisch: "similia similibus curentur") beschreibt die grundlegende Funktionsweise der Homöopathie. Das bedeutet, daß homöopathische Mittel unverdünnt genau die Beschwerden auslösen, die sie verdünnt heilen helfen. So kann zum Beispiel ein Stoff, der Hautjucken verursacht, in homöopathischer Dosis das Hautjucken heilen. Warum das so funktioniert, darüber streiten sich noch die Gelehrten. Daß es aber funktioniert, kann durch Beobachtungen und Untersuchungen bestätigt werden. |