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Weltwassertag im Rhein-Erft-Kreis - Nitrateintrag ins Grundwasser verringern

Der diesjährige internationale Tag des Wassers der Vereinten Nationen stand ganz im Zeichen der Wasserqualität. Landrat Werner Stump, Franz Josef Schockemöhle, Geschäftsführer der Kreisstellen Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis-Neuss der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, und Dr. Wulf Lindner, Vorstand des Erftverbands, informierten am 22. März im Rahmen einer Posterausstellung über die Qualität des Grundwassers im Rhein-Erft-Kreis und über Maßnahmen zur Verminderung der Nitrateinträge. Die Ausstellung ist ab sofort im Kreishaus zu sehen und wird anschließend in verschiedenen Rathäusern im Kreisgebiet gezeigt.

Weltwassertag
Teil 1

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Weltwassertag
WeltwassertagWeltwassertag

Im Jahr 2005 hat die Europäische Union die Wasserrahmenrichtlinie verabschiedet. Sie hat den guten Zustand der Oberflächengewässer und des Grundwassers zum Ziel. Der gute Zustand des Grundwassers setzt Nitratwerte unter dem Zielwert von 50 Milligramm pro Liter voraus. In Nordrhein-Westfalen liegen in den intensiv acker- und gartenbaulich genutzten Regionen des Münsterlandes und des Niederrheins/Kölner Bucht die Werte teilweise über diesem geforderten Wert. Daher müssen die Wasserversorgungsunternehmen gezielt Nitrat entfernen.

Nitrat ist der wichtigste Parameter für die Beurteilung der Grundwasserqualität. Werden Nährstoffüberschüsse aus der Düngung nicht von Pflanzen aufgenommen, kann das Nitrat versickern und ins Grundwasser gelangen. Auswertungen des Erftverbands zeigen, dass Nitrat von landwirtschaftlich genutzten Flächen in das Grundwasser eingetragen wird.

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Im Tätigkeitsgebiet des Erftverbands bzw. im Kreisgebiet des Rhein-ErftKreises wird dieses Ziel ebenfalls noch nicht überall erreicht. Daher sind landwirtschaftliche Maßnahmen zur Verringerung der Nitrateinträge in das Grundwasser erforderlich. Diese werden von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen koordiniert.

Der Erftverband hat für den kommenden Prozess der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie die fachlichen Grundlagen geschaffen. So wurden mittels umfangreicher Detailuntersuchungen für den Rhein-Erft-Kreis insgesamt zwölf unterschiedliche Grundwasserkörper und deren Belastungssituation herausgearbeitet. Des Weiteren hat der Erftverband Flächen ermittelt, auf denen vorrangig Maßnahmen zur Nitratverminderung ergriffen werden sollten.

Die Landwirtschaftskammer stellt die Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Beratung sowie moderne Düngeaufbringungstechniken vor. Letztlich geht es darum, nur so viel Stickstoff auf die Flächen aufzubringen, wie zum guten Pflanzenwachstum gebraucht werden.

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