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Die geschichtliche Entwicklung rund um den Abbau und die Verstromung der Braunkohle im Rhein-Erft-Kreis zieht sich von Brühl bis Elsdorf und von Frechen bis Kerpen. Das Kreisarchiv hat sich nun mit der Geschichte der Kohle an Rhein und Erft befasst, nachdem der Kreistag Mitte 2016 dieses Sonderprojekt in Auftrag gegeben hatte. Das Ergebnis präsentierte Landrat Michael Kreuzberg gestern der Öffentlichkeit.

Die Broschüre „Braunkohle im Rhein-Erft-Kreis – Perspektiven“ vereinigt in 10 Beiträgen landschaftliche, historische, touristische und museale Sichtweisen zur Gestaltung einer Erinnerungskultur und eines differenzierten Blicks in die Zukunft. Damit hebt sie sich von der aktuell sehr hitzigen gesellschaftlichen Debatte um das Für und Wider eines Kohleausstiegs ab, ohne die gravierenden Einschnitte für die Betroffenen in den Umsiedlungsorten zu verschweigen.

Landrat Kreuzberg dankte den Autorinnen und Autoren für ihre Mitarbeit am Projekt und der Kreisarchivarin Gabriele Mohr für die Gesamtkoordination.

Als erster Ansatz zur multimedialen Präsentation der Braunkohlegeschichte hat das Kreisarchiv zudem eine Informationsstele konzipiert. Im vorderen Bereich der Stele zeigen Monitore die Fotos des Frechener Fotografen Helmut Weingarten, die er in den Jahren 1950 bis 1960 in den Kohletagebauen in den Altkreisen Köln und Bergheim aufgenommen hat. Die Rückseite der Stele ist mit Audiofiles von aktuellen journalistischen Beiträgen zum Kohlebergbau bestückt.

In seinem Grußwort vor etwa 50 Gästen betonte Landrat Michael Kreuzberg die Zwiespältigkeit der Kohleförderung. Nach dem Beginn der Kohleförderung im 16. Jahrhundert zur Gewinnung eines einfachen Brennstoffs „entwickelte sie sich zur Grundlage einer Wertschöpfung in Milliardenhöhe. Doch das Ende der Kohleverstromung rückt immer näher.“

Kreuzberg, der das gesamte Rheinische Revier auch in der Strukturkommission der Bundesregierung vertritt, die aktuell über ein Ende der Kohleverstromung und geeignete Strukturförderungen für die Reviere nach einem Ausstieg berät, richtet seinen Blick auch auf die Phase nach der Förderung: „Der Strukturwandel wird das Thema ‚Erinnerungskultur Braunkohle‘ für den Rhein-Erft aufnehmen müssen. Wir haben im Kreis sehr viele gute Ansätze, um eine wissenschaftlich-museale Aufarbeitung gemeinsam anzugehen.“ Die Stele und die Broschüre seien daher nur ein erster Ansatz zur Präsentation der Braunkohlegeschichte.

Die Broschüre ist auf den Seiten des Rhein-Erft-Kreises im Bereich „Kreisarchiv“ unter den Downloads für jeden frei zugänglich (https://www.rhein-erftkreis.de/familie-bildung-kultur/kultur/kreisarchiv). Gedruckte Exemplare können im Einzelfall beim Kreisarchiv angefordert werden. Die Informationsstele kann auf Anfrage beim Kreisarchiv von Schulen, Heimatvereinen und weiteren Interessierten ausgeliehen werden.

Landrat präsentierte Broschüre Braunkohle im Rhein-Erft-Kreis

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