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„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“, kommentiert Bürgermeister Erwin Esser die gestrige fristlose Kündigung der Stadt Wesseling an die Firma, die den Auftrag zur Einkürzung und Neugestaltung der Personenunterführung in der Innenstadt zwischen Flach-Fengler- und Bahnhofstraße übernommen hatte.

„Wir können eine solche Nicht-Leistung nicht dulden. Zudem werden wir fordern, dass die Firma sämtliche Schäden, die auf der fristlosen Kündigung beruhen, ersetzt“, so Esser. „Dieses Projekt ist das baulich umfangreichste und technisch anspruchsvollste Projekt zur Aufwertung der Wesselinger Innenstadt. Wir sind davon ausgegangen, dafür einen starken Partner gefunden zu haben. Denn die Firma ist namhaft. Zudem investieren wir neben Fördermitteln auch die Steuergelder unserer Bürgerinnen und Bürger. Man konnte nicht das Gefühl gewinnen, dass bei der beauftragten Baufirma ein Wille zur Umsetzung besteht. Deshalb musste ich im Sinne der Wesselingerinnen und Wesselinger die Reißleine ziehen.“

„Trotz wiederholter Fristsetzung liegt bis heute keine vertragsgemäße Ausführungsplanung vor“, erläutert der Technische Beigeordnete Gunnar Ohrndorf. „Ein neuer Bauzeitenplan der Firma zeigt einen Fertigstellungstermin, der die vertraglich vereinbarte Fertigstellungsfrist, ursprünglich der 19. Juni 2020, um ca. 14 Monate überschreitet, ohne dass dies nachvollziehbar ist.“ Ursprünglich sollte Ende Mai 2019 die erste Bauphase nach Vorbereitung starten. Die Bauvorbereitung mit der Sperrung des P&R-Platzes etc. begann im Januar 2019. Leider brachte die beauftragte Firma die Baustelle jedoch nie in Gang.

Der Zustand in der Unterführung ist unzumutbar. Das Projekt muss nun neu ausgeschrieben werden. „Wir werden nach Karneval aufräumen, die Unterführung von den Bauzäunen befreien und reinigen, die Wunden, die die Firma gerissen, aber nicht wieder geheilt hat, provisorisch mit Holz verschließen und die Beschilderung erneuern“, kündigt Esser an. „Mit einigen gestalterischen Elementen werden wir die Unterführung im Rahmen der Möglichkeiten gegenüber dem derzeitigen Zustand optisch aufbessern, während wir per öffentlicher Ausschreibung eine neue Bau-Firma suchen.“ „Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr eine finden“, ergänzt Ohrndorf.

Ein stetiges Problem ist der Vandalismus an den alten Rolltreppen. Wäre die Modernisierung der Unterführung wie geplant vorangeschritten, wären sie längst ersetzt und das ist auch höchste Zeit. So muss leider immer wieder die Wartungsfirma anrücken. Denn durch Springen auf den Rolltreppen, Hineinstecken von Kleinteilen, zuletzt Beschädigung des Steuerungskastens fallen die Treppen immer wieder aus. Auch das kostet die Stadt ständig Geld. „Es scheint ein Sport geworden zu sein, die Rolltreppen zum Stehen zu bringen. Wir können nur an die Vernunft appellieren. Die häufigen Ausfälle sind für mobilitätseingeschränkte Menschen unzumutbar“, so Esser.

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