Das Krankenhaus in Bergheim erfüllt die Qualitätsziele des „mre-netz regio rhein-ahr“. Dr. Franz-Josef Schuba, Leitender Kreismedizinaldirektor des Rhein-Erft-Kreises, überreichte das Zertifikat für das MHK persönlich in kleiner Runde. Der Geschäftsführer Oliver Bredel, der Ärztliche Direktor und zugleich Vorsitzender der Hygienekommission des MHK Dr. Stephan Sarter, der Fachkrankenpfleger für Hygiene und Infektionsprävention (HFK) Jürgen Meier und MRE-Beauftragter Dr. Tomas Zvolský nahmen das Siegel für die Klinik entgegen.

Das Maria-Hilf-Krankenhaus Bergheim (MHK) beteiligt sich seit Gründung der Hygieneoffensive im Jahr 2010 erfolgreich an dem Netzwerk, welches sich mit den zunehmenden Problemen durch multiresistente Erreger (MRE) befasst. Zum wiederholten Male hat die Bergheimer Klinik die Anforderungen des mre-netz regio rhein-ahr für das Qualitätssiegel für Hygiene in Krankenhäusern erfüllt. Der Nachweis erfolgte durch ein Qualitätsaudit, in dem die Qualitätsziele durch das zuständige Gesundheitsamt unangemeldet geprüft und bewertet wurden. Um das Siegel auch in den nächsten drei Jahren zu erhalten, müssen sich die Krankenhäuser des Netzwerkes jährlich fortlaufenden Qualitätsprüfungen stellen.

Das Siegel bekommen die Krankenhäuser des MRE-Netzwerkes, die ihre Patienten über multiresistente Keime und Erreger aufklären und durch ihre Hygienemaßnahmen schützen. Die Übertragung infektionsrelevanter Erreger soll dadurch verhindert werden. Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen die Krankenhäuser Anforderungen von insgesamt zehn Qualitätszielen erfüllen. Darunter fallen beispielsweise das Wissensmanagement und die Netzwerkarbeit, die Patientensicherheit durch Basishygiene, die Implementierung eines Antibiotikamanagements für die zielgerichtete Verabreichung von Antibiotika und das Ausbruchsmanagement, das im Falle eines Ausbruchs durch einen Infektionserreger die zu ergreifenden Maßnahmen festlegt.

Anders als bisher üblich, fand dieses Jahr die Verleihung der Siegel als Online-Veranstaltung statt. Organisiert wurde das Meeting von dem Universitätsklinikum Bonn. Prof. Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikum Bonn, richtete sich mit einem Vortrag an die Vertreter der Krankenhäuser des MRE-Netzwerkes. Dabei betonte er, dass es das übergeordnete Ziel des Qualitätssiegels sei, die Patientensicherheit sukzessive zu verbessern und bereits viel erreicht werden konnte. Das Siegel solle nach außen dokumentieren und anerkennen, was in den Krankenhäusern durch die Hygiene geleistet wird, so Exner. Zusätzlich erwähnte er, dass in diesem Jahr im Zusammenhang mit Covid-19 einfache Hygienemaßnahmen, wie die Einhaltung der Husten- und Niesetikette, nochmal deutlich verbessert werden konnten.

Maria-Hilf-Krankenhaus erhält Qualitätssiegel für Hygiene

Dr. Stephan Sarter, Fachkrankenpfleger für Hygiene und Infektionsprävention Jürgen Meier, Dr. Franz-Josef Schuba, Geschäftsführer Oliver Bredel und Dr. Tomas Zvolský (v.l.) bei der Übergabe des Qualitätssiegels. Bild: Maria-Hilf-Krankenhaus

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