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Evakuierung im 300 Meter-Radius und Bombenentschärfung fanden glückliches Ende
Um 11.30 Uhr ging die erste Information beim Ordnungsamt der Kreisstadt Bergheim ein, dass bei den Tiefbauarbeiten auf der Fläche in der Marienstraße im Bergheimer Zentrum eine 250 kg schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden wurde. Bürgermeister Mießeler machte sich selbst gleich vor Ort ein Bild von der Gefahrensituation. Schnell war klar, dass in einem Bereich von 300 Meter um die Fundstelle evakuiert werden musste, damit die Bombe vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden konnte.

Deshalb rief Bürgermeister Volker Mießeler sofort den städtischen Krisenstab in der Feuer- und Rettungswache zusammen, um die erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren. Bereits um 12.45 Uhr tagte er zum ersten Mal.

Von der Evakuierung betroffen waren das Maria-Hilf-Krankenhaus mit 150 Patienten, die angrenzende Psychiatrie-Klinik des LVR mit 88 Personen, das Lazarus-Altenheim mit 91 Personen und 1.120 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Einrichtungen wurden direkt informiert. Auch die Bürgerinnen und Bürger wurden stets aktuell über den Stand der Maßnahmen unterrichtet, über die städtische Homepage, die städtische Facebook-Seite, zwei Bürgertelefone und die Warn-app Nina.

Als Betreuungsstationen, wo sich die Bürgerinnen und Bürger während der Zeit der Evakuierung aufhalten konnten, wurde das Gutenberggymnasium mit seiner Turnhalle, das von 160 Personen genutzt wurde, und das Bürgerhaus Quadrath-Ichendorf, das 37 Personen aufsuchten, zur Verfügung gestellt. Für eine Versorgung vor Ort wurde ebenfalls gesorgt.

Ab 17 Uhr erfolgten die notwendigen 17 Straßensperrungen, drei Fahrzeuge informierten per Lautsprecherdurchsage die Bevölkerung und zusätzlich gingen 9 Teams von Tür zu Tür, um jede betroffene Person zu erreichen.

Bis 20 Uhr konnte der ÖPNV aufrechterhalten werden. Um 21.21 Uhr begann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung. Das Aufatmen war groß, als um 21.50 Uhr die Entwarnung einging: Die Bombe konnte problemlos entschärft werden.

„Ich bin erleichtert, dass wir schnell alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen konnten dank der großen Kompetenz aller Beteiligten sowie der schnellen und effektiven Kooperation. Das war alles andere als eine alltägliche Situation. Wir können uns in Bergheim glücklich schätzen, dass wir so großartige Fachleute in den verschiedenen Aufgabenbereichen haben, die sich ohne Wenn und Aber direkt und effektiv einbringen. Allen Personen und Einrichtungen danke ich ganz herzlich für ihren tollen Einsatz“, erklärte Volker Mießeler.

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