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Verbraucher-Tipps

Verbraucherzentrale in Bergheim

Verbraucherzentrale in Bergheim

Viele Internetshops, Plattformen und Apps bieten die Möglichkeit, sich mit einem Social-Media-Account, Google- oder Amazon-Konto zu registrieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Keine neue Registrierung, keine zusätzliche Angabe von Daten, kein lästiges Erstellen und Merken eines weiteren Passworts. „Der Komfort birgt allerdings auch Risiken”, sagt Ayten Öksüz, Datenschutzexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW. „Wenn das Passwort für den eigenen Social Media Account in die falschen Hände gerät, erhalten Dritte Zugang zu allen Seiten, die mit diesem Account genutzt werden. Außerdem kann der Anbieter des Benutzerkontos umfassende Daten darüber sammeln, was die Personen auf anderen Internetseiten machen.”

Expertin Ayten Öksüz erklärt die Gefahren des Single-Sign-On und gibt Tipps, wie Verbraucher:innen ihre Daten schützen können.

So funktioniert der Single-Sign-On
Viele Online-Shops, Plattformen und Apps erfordern für die Nutzung eine einmalige Registrierung. Dafür werden in der Regel eine E-Mail-Adresse und ein Passwort benötigt. Manchmal müssen auch weitere persönliche Angaben gemacht werden. Als äußerst praktisch erscheint es, wenn der Seitenbetreiber stattdessen oder zusätzlich die Möglichkeit bietet, sich mit einem anderen, bereits bestehenden Konto einzuloggen. Das kann zum Beispiel ein Social Media Account von Facebook oder ein Google- oder Amazon-Konto sein, womit auch gleich bezahlt werden kann. Hierbei spricht man im weitesten Sinne von Single-Sign-On: Das Benutzerkonto dient dann als Generalschlüssel für den Zugang zu anderen Diensten.

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Ratgeber klärt auf, was Vermieter abrechnen dürfen
Nebenkosten machen neben der Kaltmiete einen großen Teil der Wohnungsmiete aus. Durch die massiv steigenden Energiekosten kommt ihnen aktuell eine noch größere Bedeutung zu. Wenn die nächste Betriebskostenabrechnung ins Haus flattert, werden die meisten Verbraucher schon nachzahlen müssen. Dann lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen. Nach Erfahrungen des Deutschen Mieterbundes DMB ist jede zweite Betriebs- oder Heizkostenabrechnung falsch, unverständlich oder nicht nachvollziehbar. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Mietkosten im Griff“ klärt zu diesem Thema auf, gibt wertvolle Tipps und hilft bei der Einschätzung, ob die vom Vermieter geforderten Betriebskosten überdurchschnittlich hoch oder angemessen sind.

Da schon kleine Veränderungen alltäglicher Gewohnheiten helfen, den Verbrauch von Wasser und Strom zu senken sowie Heizenergie zu sparen, bietet das Buch einige praktische Tipps für den Haushalt. Darüber hinaus erfahren die Leserinnen und Leser, wo sie zusätzlich die Kostenbremse ansetzen können, wie sie teure Vertragsklauseln entlarven, bei Mängeln die Miete mindern oder was sie bei einer Erhöhung tun können. Im Ratgeber finden sie dazu zahlreiche Fallbeispiele, Gerichtsurteile und Musterformulierungen, um etwa eine überhöhte Miete zurück zu verlangen, Mängel anzuzeigen oder die Schlussrenovierung abzulehnen.

Der Ratgeber „Mietkosten im Griff. Nebenkosten, Mieterhöhung, Wohnungsmängel“ hat 192 Seiten und kostet 16,90 Euro. Erhältlich ist dieser Ratgeber in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW

- Bergheim, Hauptstraße 108 (Tel.: 02271 / 45025-01) und
- Brühl, Carl-Schurz-Straße 1 (Tel.: 02232 / 20687-01).

- Hersteller des homöopathischen Erkältungsmittels darf nicht mit falschen Gesundheitsversprechen werben.
- Landgericht Dortmund sieht keine ausreichende Evidenz für bestimmte Werbeaussagen des Herstellers.
- Rechtsauffassung der Verbraucherschützer bestätigt: Aussagen dürfen keinen sicheren Behandlungserfolg suggerieren.

Zur Erkältungszeit greifen viele Menschen in Deutschland zu Meditonsin Tropfen, einem homöopathischen Arzneimittel. Die Verbraucherzentrale NRW hatte den Hersteller MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. wegen irreführender Werbeaussagen abgemahnt und verklagt. Denn durch die Werbung entstand der falsche Eindruck, dass nach der Einnahme eine gesundheitliche Verbesserung mit Sicherheit erwartet werden könne, keine Nebenwirkungen zu erwarten seien und das Mittel „chemisch-synthetischen Arzneimitteln“ überlegen sei. Eine vom Hersteller herangezogene Studie dazu überzeugte das Landgericht Dortmund aber nicht.

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